31.03.2012

stimmt einfach immer noch:

Ein wunderbares Zitat. Welches ich sehr schätze, da wie ich erkannt habe viel Wahres dran ist. Der Vierschritt vom Denken zum Handeln:

"(1)Ich denke, 
 (2)komme zu einem Ergebnis, 
 (3)halte das Ergebnis in einer Entscheidung fest 
 (4)und erfahre, daß das Handeln eine Sache für sich ist." 


                           Schlink, Bernhard: Der Vorleser. 1997

05.09.2010

Ein interessanter Artikel von Udo Herrmannstorfer ein Vergleich von Produktion und Beziehungsdienstleistungen

Eine immer wieder sich stellende Thematik ist ja, wenn man versucht mit Maßstäben aus dem Wirtschaftsbereich, auf soziale Zusammenhänge und Einrichtungen zu schauen um diese zu bewerten oder gar Aussagen über deren Effektivität zu machen. Allerdings ist das etwas was immer wieder geschieht und ja durchaus die Frage berechtigt ist, wie Qualität messen und auch sicherstellen in sozialen Zusammenhängen... Dass es hier noch viel mehr auf einen qualitativen Blick, also der Suche nach den Werten, dem Wertvollen ankommt als in der Produktionsprozessen beschreibt sehr schön Udo Herrmannstorfer, indem er beschreibt wie in der Produktion gerade die Möglichkeit zur wiederholbaren Quantität ein Qualitätsaspekt darstellt. Eine Tatsache, die grundsätzlich sich einer Übertragung auf den Menschen verweigert.
Wen es interessiert, 3,5 Seiten (etwas zu stark auf die Heilpädagogik fixiert für meinen Geschmack, aber durchaus mit allgemeingültigen Tendenzen) hier. Als Beziehungsdienstleistungen könnte man all diejenige Tätigkeiten ansehen, in denen das Resultat aus der Interaktion als nicht herauslösbares Produkt bei den Menschen steht...

Ein Aspekt der mir besonders gut gefiel auch in Hinblick auf mein bald beginnendes Studium und allgemein Projektarbeit in der Vergangenheit aber auch in der Zukunft ist folgender:
"Beziehungsdienstleistungen kann man nicht definitiv in ihrem Verlauf vorherbestimmen, da sie generell interaktiv verlaufen, d.h. dass das Ergebnis durch den Handlungsverlauf selbst mitbestimmt wird. Die dennoch notwendige Vorbereitung und Planung dient oft nur der Stärkung des eigenen Bewusstseins und der situativen schöpferischen Improvisationskräfte." Herrmannstorfer

Also genau das was ich schon zu Schulzeiten gemacht habe und was man einfach schon aus gesundem Menschenverstand macht, Hausarbeiten nicht um die Form zu erfüllen, sondern um dann mit den Anforderungen im Unterricht umgehen zu können. Dass hieß halt auch,  dass meine Hausaufgaben nicht immer den vorgegebenen Formen entsprachen, weil dies nicht notweniger Weise deckungsgleich mit meiner Form der Vorbereitung waren ;-)
Auf dem Hintergrund lässt sich auch eine perfek(-tionistisch)e Vorbereitung betrachten, als beste Vorbereitung um in dem Moment flexibel mit dem Kommenden (vorher auch immer?) umgehen zu können.
So kann ich auch meine präzise Vorbereitung in Hinarbeit auf das Schulworkcamp-Projekt auch besser verstehen (www.schulworkcamps.de).

Es kann aber auch einen mahnenden Charakter haben, kreiere nicht etwas an den Menschen vorbei, sondern mache alles in dem Sinne, dass es ermöglicht im Moment mit den Menschen bestmöglich interagieren zu können. Also setze nicht starre Formen, sondern schaue was braucht es zwischen den Menschen und definiere danach.

Ich denke damit ist auch ganz gut mein Anliegen am Studieren beschrieben. Sich eben nicht nur mit den Formen, Strukturen und Zahlen aufzuhalten, sondern im Blick zu behalten, worum es geht und trotzdem oder gerade deswegen all diese Dinge zu betrachten und zu durchdringen - aber eben mit dem Ziel vor Augen.
Worum es geht im Sozialen, in sozialen Einrichtungen, Programmen und Ideen?
Um den Menschen oder noch besser um die Menschen und ihre bestmögliche Entfaltung.

Plump? Dann habt ihr nicht richtig drüber nachgedacht ;-)

13.03.2010

Südafrika Reise 13.März bis 06.Mai

Bis zum 06.Mai werde ich in Südafrika sein. Im Rahmen der Arbeit eines Projektes, das Schulworkcamp-Projekt Südafrika. Fast 8 Wochen in sozialen Projekten mit Schülern zweier Schulen.
Ich bin sehr gespannt wie es ist so lange mit einer Gruppe unterwegs zu sein und freue mich auch wieder darauf zu fotografieren: einige Bilder werde ich wohl posten auf www.flickr.com/photos/davidmasuch/

Mal sehen wieviel ich an Gedanken festhalten werde hier bzw. inwiefern ich dazu komme.

Aktuelle Berichte und teilweise auch Fotos zum Projekt von allen Teilnehmern werden auf unserer Projektseite zu sehen sein: www.schulworkcamps.de
Dort wird auch meine Telefonnummer stehen für Südafrika, denn Mailerreichbarkeit wird nur semiüberzeugend sein....

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren und überzeugenden Frühlingsanfang!

Bis Bald.
David

ps: Ein interessanter Gedanke / Frage die ich neulich in einem Film gefunden habe: "Was können wir nur von hier aus (also in Europa oder sonst wie privilegiert) in der Welt schaffen und verändern?"

17.11.2009

Ein Stückchen weiter...

Heute habe ich es wieder erlebt, ganz klar:
Leben ist in Bewegung. Wenn wir, ich es zulassen. Ständig. Nichts feststehendes - es sei denn wir machen es dazu.
Manche Prozesse brauchen lange, manche sehr lange. Bis es manchmal sehr schnell geht. Es wird gerungen, gezweifelt. Neu bewegt. Zu einem anderen Ende gekommen.

So ist Paris - Ein Film der mir Heute geholfen hat mich mit der Welt, den Menschen, meinem Leben und mir zu versöhnen. So nah an den Menschen so vielschichtig, ganz ruhig und unaufgeregt.

Eine Begegnung mit Jolle, die zukünftiges klarer erleben lässt. Oder genauer die Schritte sind nicht klarer. Aber hinter mir schließt sich deutlicher eine Tür. Eine Tür zusammen mit einem Ort. Erst Mal das als Klarheit ist ein guter Schritt. Möglichkeiten bestehen weiter dennoch. Sind aber momentan nicht das Zentrale.

Das ist ein Fragment und so ist es im Moment, so wird es nun in die Welt gestellt. Ich zeige in letzter Zeit viel zu wenig Mut zur publizierten Unfertigkeit - siehe Zeitpunkt des letzten Blogbeitrags.

28.09.2009

Ein politisches Anliegen: Verhindern des rückgängigmachens des bereits beschlossenen Atomausstieges druch FDP - CDU

Campaign hat eine Aktion gestartet mit Unterschriften die in großen Zeitungen publiziert werden soll, um den zu verhindern, dass FDP CDU wieder kippt, was mühsam und minimal rot-grün beschlossen hat. Aber lest selbst:


Hallo,

Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen.
Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.

Ich habe gerade einen offenen Brief an Merkel, Seehofer und Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am Atomausstieg gerüttelt wird! Der offene Brief und die Anzahl der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsver- handlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.

Fordere auch Du von Schwarz-Gelb, nicht am Atomausstieg zu
rütteln:

http://www.campact.de/atom2/sn6/signer

Viele Grüße

David

10.09.2009

Kleiner Afrika-Reisebericht mit Fotos, 19. 19uhr

Hallo in die Runde,

Ich komme am 14. von einem vierwöchigem Aufenthalt wieder aus Südafrika. Auf dem ich sowohl einen Ort im ländlichen Eastern Cape kennenlernen durfte und dort gearbeitet habe. Als auch das Großstädtische Kapstadt ein wenig kennen gelernt und dort einige Projekt besucht habe. Auch durch die Arbeit und die Projekte vielleicht noch ein paar andere Blicke als sonst.
Ein bisschen bettet sich das Ganze auch ein in ein Projekt was ich dort für kommendes Frühjahr plane, somit kann es auch ein Eindruck sein was aktuell so bei mir passiert. Dies am Rande und/oder wie es passt.

Dank meiner Kamera habe ich einige Orte, Plätze und Momente festgehalten.

Wen es interessiert. 19.September, 19:00Uhr im Freiraum.

Es gibt Fotos per Beamer und Leinwand.

Anschließend wer bleibt und mich mag, mein Geburtstag steht am 20. ins Haus und da gedenke ich dann reinzufeiern. ;-) Essen und Trinken sind nur begrenzt vorhanden, also gerne mitbringen.
Zumindest für den Afrika-Teil besteht auch die Erlaubnis beliebig weiter einzuladen.

Ich freu mich auf jeden der kommt.
Anfahrt: http://www.freiraum-initiative.de/menue/anfahrt.html

Beste Grüße aus Kapstadt

David

11.08.2009

Und jetzt?! - Konferenz

Vom 03. bis 08.August fand in Potsdam die "und jetzt ?!"-Konferenz statt. Eine Konferenz, die sich an Rückkehrer aus Freiwilligendiensten im Entwicklungszusammenhang richtet.
Getragen wurde die Konferenz von einem Kreis von Menschen aus dem Zusammenhang von grenzenlos e.V., Nicanetz und IDEM - identity through initiative e.V.
Ich selbst habe vor Ort einige Aufgaben übernommen. Da ich die beiden Initiatoren gut kenne und bereits das Aufkommen der Idee und erste Konzeptionierungsbemühungen (sog. erster Anlauf) mitbekommen habe, war es für mich selbstverständlich bei der Konferenz anwesend zu sein und wo es geht mitzutragen.
So war es denn auch, ich traf Samstag Mittag ein, zwei Tage vor Konferenzbeginn, sofort gab es jede Menge zu tun. Dinge waren zu besprechen, Zelte aufzubauen, die letzten Schritte vor der Konferenz geregelt durchzuführen, das zuvor teilweise lose Team zu einer festen Truppe zusammen zu schweißen...
So kam es, dass ich Samstag aus der Notwendigkeit heraus den kompletten Workshop-Bereich übernahm. Es war für Dienstag und Mittwoch vier Sessions geplant und es war den Teilnehmern sowohl möglich, in vier Sessions verschiedene Workshops zu besuchen, als auch tageweise einen Workshop zu besuchen. Die Teilnehmer (besser gesagt 80% der Teilnehmer) hatten bereits vor der Konferenz ihre Workshops gewählt. Vier Sessions, dass hieß teilweise zu Beginn jeder Session neue Workshopleiter die ankamen.
Folgendes resultierte als Arbeit daraus:
Vorhandene Workshops auf die vorhandenen Räume planen, entsprechende Übersichten erstellen mit Rauminformation, aus verschiedenen Quellen in eine Übersicht die Informationen zu benötigten Materialien zusammenführen, Räume vorbereiten, dafür sorgen, dass die Materialien zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Referenten empfangen, dafür sorgen, dass sie in den richtigen Raum kommen, in Verbindung bringen mit der Person die die Übernachtungen organisierte, mit allen nötigen Informationen versorgen (Verpflegung, Teilnehmerlisten), erklären des Evaluationsbogens/ dafür sorgen, dass diese durch die Referenten zurück gegeben werden, sprich Präsenz zu Beginn und Ende jeder Workshopsession. Darüber hinaus, Koordinierung der Helfer, die die Workshopleiter in die Räume bringen, Wiederherstellung der Workshopräume, so danach eine andere Session mit einem anderen Referenten startete. Auch den verbliebenen 20% zu einem Workshop verhelfen und auch auf Tauschwünsche reagieren...
Eigentlich war ich zur Konferenz gekommen um zu fotografieren, dazu kam ich dann vermehrt erst nach Ende der Workshops ab Donnerstag.
Das war zwar viel und auch erschöpfend, aber ich merke auch wie die vergangen Tagungen und die damit einhergehenden Erfahrungen es möglich machen "mal eben" einzusteigen und einen zentralen Bereich zu übernehmen. So war dies auch eine schöne Bestätigung dessen was man selbst an Potential und Erfahrung mit bringt...

Als Eindruck hier ein Artikel auf politik organge, einem Teil der guten Pressearbeit. Dort könnt ihr auch ein paar kluge Worte von mir lesen ;-)
Ich bin gespannt was an Folgeprojekten aus dieser Woche entsteht. Vieles ist in den zwei Tagen Open-Space die neben den Workshops einen Großteil der Konferenz gefüllt haben entstanden.

Für mich selbst war es einfach eine schöne Woche, die mich auch mal wieder an meine Grenzen kraftmässig gebracht hat, mir aber auch mal wieder gezeigt hat wie viel ich und wieviel wir mit mehreren motivierten jungen Menschen auf die Beine stellen können. Auch entstand für mich persönlich der ein oder andere Kontakt die sich vielleicht noch irgendwie in Folgeaktivitäten ausprägen. Darüber hinaus war es wieder mal ein schönes Erlebnis mit verschiedenen Menschen aus dem Idem-Kontext eine Konferenz mitzutragen...

05.06.2009

Fotoblog und anderes

Zweierlei Neues:

a) habe ich es geschafft nun meinen Twitter-Account direkt einzubinden, so dass man rechts in der Spalte immer die aktuellsten fünf Beiträge sieht.

b) Wichtiger: da ich wieder intensiver begonnen habe Fotos zu machen. Nun vorallem digital, habe ich einen Blog gestartet wo ich zunächst nur verlinke wo Fotos von mir sind, vielleicht auch mal das ein oder andere Bild poste und sonst langfristig hoffentlich auf meiner Webseite eigene Bilderalben anlege: http://dawidefotos.blogspot.com

c) geht alles vorwärts. Ich bin noch in Hugoldsdorf in Mecklenburg-Vorpommern und genieße die Weite des offenen Raumes in der Natur und im Hause. Ab kommendem Montag / Dienstag bin ich wieder in Aktion im Pott.

11.05.2009

Ich bin unter die twitterer gegangen

Hä?

Sagt Euch das noch nix?

Also twitter ist eine Plattform, wo man kurze Nachrichten auch mit Links auf seiner Seite posten kann. 140 Zeichen je Nachricht stehen zur Verfügung, somit ist das Ganze ähnliche wie Sms nur an einem Ort für Alle sichtbar. Auch kann man Freunde, Bekannte oder einfach andere Twitterer die zu interessanten Themen schreiben zu seinem Twitter hinzufügen und erhält so eine interaktive und schnelle Nachrichtenzentrale.
Manche finden es bloß blödsinnige Laberei und andere schwörren auf Twitter für Alles.
Da gibt es große Differenzen. Ich glaube, dass es ein gutes Werkzeug zur sozialen Vernetzung ist und eine Fundgrube für Informationen. Ein informeller Bildungskanal, da man durch andere Links und Informationen erhält zu den Themen die einen interessieren, denn welche Informationen man erhält kann man ja selbst wählen.

Also falls Euch das reizt oder interessiert wie sowas aussieht, schaut rein bei mir:
www.twitter.com/dawidus
Wenn Euch das RT an einigen Nachrichten irritiert, dass steht für Retweet, ich zitiere ein Tweet (die Nachricht bei Twitter) von Jemand anderem, von wem steht direkt dahinter. So können Nachrichten schnell und einfach gestreut werden.

Ich schaue mal ob / wie ich Twitter in meinen Blog einbinden kann. Für kleinere Sachen werde ich wohl künftig und tagesaktueller Twitter nutzen, längere Beiträge werden wohl eher hier landen. So ist es ein bisschen eine Ergänzung für mich, da ich für kurze Meldungen nie meinen Blog gebraucht habe...

Lg in die Runde
David

24.04.2009

Und jetzt?!

Im Sommer wird eine wunderbare Tagung stattfinden. Gerichtet an junge Menschen die ein Jahr oder eine Zeit lang im Ausland verbracht haben und dort gearbeitet haben.
Eine Rückkehrerkonferenz. Für junge Menschen die nicht wieder zuhause im Alltag versumpfen möchten.
Ich habe die Tagung im ersten Anlauf mitgetragen und werde auf jeden Fall (als Teilnehmer, Helfer, Mittrager) da sein und empfehle die Tagung gerne weiter.
Viele interessante Leute (auch Dozenten) werden da sein, die Tagung wird dick gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz BMZ. So wird die Tagung auch von offizieler Seite als wichtig erkannt und unterstützt.
Also wen es interessiert: www.undjetzt-konferenz.de , man kann sich übrigens schon anmelden!