11.01.2008

Neues & altes, großes & kleines

Wie misst man Veränderungen wenn sie innerlich stattfinden?

Wann haben sie Ihr Ende und wo ihren Anfang? Oder was passiert dazwischen eigentlich?


Ich frage mich oft was Veränderung eigentlich ausmacht. Zum Einen weil ich oft äußerlich meine Situation ändere / sich ändert (sei es ein Job, der Ort beim unterwegs sein, unterwegs in Gedanken in Tausend Ecken und Winkeln, Dreh- und Angelpunkten dieser Welt). Somit sich mehr als vielleicht bei Anderen die Frage stellt worin mache ich jetzt welche Entwicklung fest.

Nicht das ich das Gefühl hätte es gäbe keine, gar nicht. Doch viel zu oft ist so viel im Äußeren, dass ich gerade im Inneren den Bedarf spüre diese äußerlichen Veränderungen zu kompensieren. Zur Ruhe zu kommen. Innerlich zu verweilen.
Darf ich nicht erst soviel im Außen machen, wenn ich das Gefühl habe es innerlich nachhaltig fassen zu können? Doch woher weiß ich sowas und woran mache ich das fest?

Doch was ist die Konsequenz? Nichts tun? Würde mich wahnsinnig machen.
Besinnung. Ist so ein Wort was anklingt. Also lass ich es klingen. Immer wieder Ruhemomente. Augen zu. Gedanken die sich dem Wirbel nicht hingeben, die ruhen.
Wenige aber manchmal klappt. Es sind oft auch die Momente klarer Prioritätenwahrnehmung und entsprechendem Absagen des Einen oder Anderen. Oder auch kleinere Momente.

1 Kommentare:

  1. Ich glaube der Maßstab ist nicht rational erfassbar, sondern gefühlsmäßig definiert... Manchmal kannst du deine Veränderungen in Begegnungen mit anderen Menschen spüren, manchmal, wenn du in ein vertrauetes Umfeld zurückkehrst und merkst, du gehst mit bestimmten Dingen anders um, manchmal weißt du es einfach...
    Dazwischen? Sind auch Veränderungen!:-) Veränderungen spielen sich auf so vielen verschiedenen Ebenen ab, da gibt es selten eine Stagnation auf allen Ebenen gelichzeitig...

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