13.04.2008

Ein erfüllter Samstag

Gestern gab es ganz verschiedene Dinge die sich schön zusammen gefügt haben.

Zum Einen gab es gestern Morgen ein schönes Treffen mit Jolle, Beate Albrecht und Philip Reusmann. Es stand im Zusammenhang mit dem Kulturortgedanken in Witten (dem Kulturparadies). Wir haben uns auf den Weg gemacht einen gemeinsamen Ort zu denken. Auch in Hinsicht auf einen Antrag beim Fonds Soziokultur. Wo jedoch Heute deutlich spürbar wurde, es treten Punkte in Erscheinung die für alle als so wesentlich empfunden werden, dass sich etwas wie eine gemeinsame Perspektive oder Vision abzeichnet. Wie kann ein Raum von Menschen für Menschen gemeinsam belebt werden? Mit Menschen die in ihren Bereichen, nicht am Anfang, sondern mitten drin stehen. Jolle und ich, die wir uns mit Jugendprojekten befassen und da ansetzen wo wir stehen. Bei eigenen Projekten in der Arbeit für und/oder mit anderen Jugendlichen, selber in Aktion aber offen für Andere.

Beate die einen Ort für Theaterspiel schaffen möchte, in dem Theater als Spiegel der Gesellschaft lebt und gelebt werden darf.

Philip dem eine Gründung einer Stomp-MusikprojekteGruppe vorschwebt.

Gegründet in dem gemeinsamen Gedanken lebendige Begegnungskultur zu schaffen. Räume für Begegnung und Vermittelung zu schaffen. Offenheit zu schaffen. Kulturraum als Mikrokosmos für mögliche zukünftige Gesellschaftsbilder.

Büro, Cafe Freiraum, Theaterraum, Ausstellungsraum für Menschen, Raum für Menschen, durch Menschen belebte Räume. Nicht künstlich erzwungener lebendisierter, sondern aus eigenen Bedürfnissen mit Mehrwert für Andere, im Gedanken der gegenseitigen Befruchtung durch Austausch und Vielseitigkeit, geschaffener Raum.

Fahrt mit Beate nach Köln.

Dort Peru. Jahrestreffen der Informationsstelle Peru, informelles Nachtreffen von Julia, Martin und mir. Beide mir bekannt aus zwei Aufenthalten in Peru (Julia haben Claire und ich noch zusammen mit Michaela weitervermittelt im November06). Auch ein wenig Eindrücke mitnehmen von dem was zu Peru hier in Deutschland passiert. Aber vor allem ein schöner Brückenschlag ganz persönlich von uns Dreien von Peru nach Köln. Gespräche und Begegnungen, die Bezug nehmen auf etwas gemeinsames Vergangenes und doch nicht ohne Bezug zum Jetzt und damit Besonders. Ein Teilhaben.

10.04.2008

Missionen?


In letzter Zeit beschäftige ich mich mit diesem Buch oder beschäftigt sich das Buch mit mir?
Sebastian Gronbach begibt sich auf eine Suche nach biographischen Missionen. Versucht aber nicht zu belehren sondern viel individueller zu denken. Sein Gedanke jeder Mensch hat eine Mission. Nur welche und wie findet er sie.
Es ist so eine Zeitpunktlandung, seine Sätze stoßen auf Widerhall bei mir. Nicht das ich es fassen könnte. Es hat mit meinem Fragen zu tun. Ist für wie etwas bestätigendes für Ahnungen, die ich auszudrücken noch nicht im Stande bin.
Ich bin erst bei der ersten Hälfte des Buches, ich glaube dennoch es schon weiter empfehlen zu können.
Nicht erschrecken, es findet sich keine klassiche Buchperspektive, die Ansprache erfolgt direkt. von Sebastian zu mir, Dir.