17.11.2009

Ein Stückchen weiter...

Heute habe ich es wieder erlebt, ganz klar:
Leben ist in Bewegung. Wenn wir, ich es zulassen. Ständig. Nichts feststehendes - es sei denn wir machen es dazu.
Manche Prozesse brauchen lange, manche sehr lange. Bis es manchmal sehr schnell geht. Es wird gerungen, gezweifelt. Neu bewegt. Zu einem anderen Ende gekommen.

So ist Paris - Ein Film der mir Heute geholfen hat mich mit der Welt, den Menschen, meinem Leben und mir zu versöhnen. So nah an den Menschen so vielschichtig, ganz ruhig und unaufgeregt.

Eine Begegnung mit Jolle, die zukünftiges klarer erleben lässt. Oder genauer die Schritte sind nicht klarer. Aber hinter mir schließt sich deutlicher eine Tür. Eine Tür zusammen mit einem Ort. Erst Mal das als Klarheit ist ein guter Schritt. Möglichkeiten bestehen weiter dennoch. Sind aber momentan nicht das Zentrale.

Das ist ein Fragment und so ist es im Moment, so wird es nun in die Welt gestellt. Ich zeige in letzter Zeit viel zu wenig Mut zur publizierten Unfertigkeit - siehe Zeitpunkt des letzten Blogbeitrags.

28.09.2009

Ein politisches Anliegen: Verhindern des rückgängigmachens des bereits beschlossenen Atomausstieges druch FDP - CDU

Campaign hat eine Aktion gestartet mit Unterschriften die in großen Zeitungen publiziert werden soll, um den zu verhindern, dass FDP CDU wieder kippt, was mühsam und minimal rot-grün beschlossen hat. Aber lest selbst:


Hallo,

Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen.
Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.

Ich habe gerade einen offenen Brief an Merkel, Seehofer und Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am Atomausstieg gerüttelt wird! Der offene Brief und die Anzahl der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsver- handlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.

Fordere auch Du von Schwarz-Gelb, nicht am Atomausstieg zu
rütteln:

http://www.campact.de/atom2/sn6/signer

Viele Grüße

David

10.09.2009

Kleiner Afrika-Reisebericht mit Fotos, 19. 19uhr

Hallo in die Runde,

Ich komme am 14. von einem vierwöchigem Aufenthalt wieder aus Südafrika. Auf dem ich sowohl einen Ort im ländlichen Eastern Cape kennenlernen durfte und dort gearbeitet habe. Als auch das Großstädtische Kapstadt ein wenig kennen gelernt und dort einige Projekt besucht habe. Auch durch die Arbeit und die Projekte vielleicht noch ein paar andere Blicke als sonst.
Ein bisschen bettet sich das Ganze auch ein in ein Projekt was ich dort für kommendes Frühjahr plane, somit kann es auch ein Eindruck sein was aktuell so bei mir passiert. Dies am Rande und/oder wie es passt.

Dank meiner Kamera habe ich einige Orte, Plätze und Momente festgehalten.

Wen es interessiert. 19.September, 19:00Uhr im Freiraum.

Es gibt Fotos per Beamer und Leinwand.

Anschließend wer bleibt und mich mag, mein Geburtstag steht am 20. ins Haus und da gedenke ich dann reinzufeiern. ;-) Essen und Trinken sind nur begrenzt vorhanden, also gerne mitbringen.
Zumindest für den Afrika-Teil besteht auch die Erlaubnis beliebig weiter einzuladen.

Ich freu mich auf jeden der kommt.
Anfahrt: http://www.freiraum-initiative.de/menue/anfahrt.html

Beste Grüße aus Kapstadt

David

11.08.2009

Und jetzt?! - Konferenz

Vom 03. bis 08.August fand in Potsdam die "und jetzt ?!"-Konferenz statt. Eine Konferenz, die sich an Rückkehrer aus Freiwilligendiensten im Entwicklungszusammenhang richtet.
Getragen wurde die Konferenz von einem Kreis von Menschen aus dem Zusammenhang von grenzenlos e.V., Nicanetz und IDEM - identity through initiative e.V.
Ich selbst habe vor Ort einige Aufgaben übernommen. Da ich die beiden Initiatoren gut kenne und bereits das Aufkommen der Idee und erste Konzeptionierungsbemühungen (sog. erster Anlauf) mitbekommen habe, war es für mich selbstverständlich bei der Konferenz anwesend zu sein und wo es geht mitzutragen.
So war es denn auch, ich traf Samstag Mittag ein, zwei Tage vor Konferenzbeginn, sofort gab es jede Menge zu tun. Dinge waren zu besprechen, Zelte aufzubauen, die letzten Schritte vor der Konferenz geregelt durchzuführen, das zuvor teilweise lose Team zu einer festen Truppe zusammen zu schweißen...
So kam es, dass ich Samstag aus der Notwendigkeit heraus den kompletten Workshop-Bereich übernahm. Es war für Dienstag und Mittwoch vier Sessions geplant und es war den Teilnehmern sowohl möglich, in vier Sessions verschiedene Workshops zu besuchen, als auch tageweise einen Workshop zu besuchen. Die Teilnehmer (besser gesagt 80% der Teilnehmer) hatten bereits vor der Konferenz ihre Workshops gewählt. Vier Sessions, dass hieß teilweise zu Beginn jeder Session neue Workshopleiter die ankamen.
Folgendes resultierte als Arbeit daraus:
Vorhandene Workshops auf die vorhandenen Räume planen, entsprechende Übersichten erstellen mit Rauminformation, aus verschiedenen Quellen in eine Übersicht die Informationen zu benötigten Materialien zusammenführen, Räume vorbereiten, dafür sorgen, dass die Materialien zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Referenten empfangen, dafür sorgen, dass sie in den richtigen Raum kommen, in Verbindung bringen mit der Person die die Übernachtungen organisierte, mit allen nötigen Informationen versorgen (Verpflegung, Teilnehmerlisten), erklären des Evaluationsbogens/ dafür sorgen, dass diese durch die Referenten zurück gegeben werden, sprich Präsenz zu Beginn und Ende jeder Workshopsession. Darüber hinaus, Koordinierung der Helfer, die die Workshopleiter in die Räume bringen, Wiederherstellung der Workshopräume, so danach eine andere Session mit einem anderen Referenten startete. Auch den verbliebenen 20% zu einem Workshop verhelfen und auch auf Tauschwünsche reagieren...
Eigentlich war ich zur Konferenz gekommen um zu fotografieren, dazu kam ich dann vermehrt erst nach Ende der Workshops ab Donnerstag.
Das war zwar viel und auch erschöpfend, aber ich merke auch wie die vergangen Tagungen und die damit einhergehenden Erfahrungen es möglich machen "mal eben" einzusteigen und einen zentralen Bereich zu übernehmen. So war dies auch eine schöne Bestätigung dessen was man selbst an Potential und Erfahrung mit bringt...

Als Eindruck hier ein Artikel auf politik organge, einem Teil der guten Pressearbeit. Dort könnt ihr auch ein paar kluge Worte von mir lesen ;-)
Ich bin gespannt was an Folgeprojekten aus dieser Woche entsteht. Vieles ist in den zwei Tagen Open-Space die neben den Workshops einen Großteil der Konferenz gefüllt haben entstanden.

Für mich selbst war es einfach eine schöne Woche, die mich auch mal wieder an meine Grenzen kraftmässig gebracht hat, mir aber auch mal wieder gezeigt hat wie viel ich und wieviel wir mit mehreren motivierten jungen Menschen auf die Beine stellen können. Auch entstand für mich persönlich der ein oder andere Kontakt die sich vielleicht noch irgendwie in Folgeaktivitäten ausprägen. Darüber hinaus war es wieder mal ein schönes Erlebnis mit verschiedenen Menschen aus dem Idem-Kontext eine Konferenz mitzutragen...

05.06.2009

Fotoblog und anderes

Zweierlei Neues:

a) habe ich es geschafft nun meinen Twitter-Account direkt einzubinden, so dass man rechts in der Spalte immer die aktuellsten fünf Beiträge sieht.

b) Wichtiger: da ich wieder intensiver begonnen habe Fotos zu machen. Nun vorallem digital, habe ich einen Blog gestartet wo ich zunächst nur verlinke wo Fotos von mir sind, vielleicht auch mal das ein oder andere Bild poste und sonst langfristig hoffentlich auf meiner Webseite eigene Bilderalben anlege: http://dawidefotos.blogspot.com

c) geht alles vorwärts. Ich bin noch in Hugoldsdorf in Mecklenburg-Vorpommern und genieße die Weite des offenen Raumes in der Natur und im Hause. Ab kommendem Montag / Dienstag bin ich wieder in Aktion im Pott.

11.05.2009

Ich bin unter die twitterer gegangen

Hä?

Sagt Euch das noch nix?

Also twitter ist eine Plattform, wo man kurze Nachrichten auch mit Links auf seiner Seite posten kann. 140 Zeichen je Nachricht stehen zur Verfügung, somit ist das Ganze ähnliche wie Sms nur an einem Ort für Alle sichtbar. Auch kann man Freunde, Bekannte oder einfach andere Twitterer die zu interessanten Themen schreiben zu seinem Twitter hinzufügen und erhält so eine interaktive und schnelle Nachrichtenzentrale.
Manche finden es bloß blödsinnige Laberei und andere schwörren auf Twitter für Alles.
Da gibt es große Differenzen. Ich glaube, dass es ein gutes Werkzeug zur sozialen Vernetzung ist und eine Fundgrube für Informationen. Ein informeller Bildungskanal, da man durch andere Links und Informationen erhält zu den Themen die einen interessieren, denn welche Informationen man erhält kann man ja selbst wählen.

Also falls Euch das reizt oder interessiert wie sowas aussieht, schaut rein bei mir:
www.twitter.com/dawidus
Wenn Euch das RT an einigen Nachrichten irritiert, dass steht für Retweet, ich zitiere ein Tweet (die Nachricht bei Twitter) von Jemand anderem, von wem steht direkt dahinter. So können Nachrichten schnell und einfach gestreut werden.

Ich schaue mal ob / wie ich Twitter in meinen Blog einbinden kann. Für kleinere Sachen werde ich wohl künftig und tagesaktueller Twitter nutzen, längere Beiträge werden wohl eher hier landen. So ist es ein bisschen eine Ergänzung für mich, da ich für kurze Meldungen nie meinen Blog gebraucht habe...

Lg in die Runde
David

24.04.2009

Und jetzt?!

Im Sommer wird eine wunderbare Tagung stattfinden. Gerichtet an junge Menschen die ein Jahr oder eine Zeit lang im Ausland verbracht haben und dort gearbeitet haben.
Eine Rückkehrerkonferenz. Für junge Menschen die nicht wieder zuhause im Alltag versumpfen möchten.
Ich habe die Tagung im ersten Anlauf mitgetragen und werde auf jeden Fall (als Teilnehmer, Helfer, Mittrager) da sein und empfehle die Tagung gerne weiter.
Viele interessante Leute (auch Dozenten) werden da sein, die Tagung wird dick gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz BMZ. So wird die Tagung auch von offizieler Seite als wichtig erkannt und unterstützt.
Also wen es interessiert: www.undjetzt-konferenz.de , man kann sich übrigens schon anmelden!

22.02.2009

Eine, meine Gegenwartsbetrachtung (meiner Selbst?)

Blogs sind ein komisches Medium. Nicht privat, nicht öffentlich. Ein Dazwischen. Schon ein paar mal habe ich mich gefragt was mag ich im Internet schreiben was nicht. Nun erstmal weg mit diesen Gedanken.
Man kann dieses Medium ja auch als ein Kommunikationsweg sehen. Den man nutzen kann - bewusst.
Genug Geplänkel

Wie ich auch hier schon mal bemerkte habe ich lange nichts geschrieben.
Ein wenig wie im Komma sind viele / einige Monate vergangen. Vieles hat geruht (mein Blog, unterwegs sein). Musste ruhen? Nun, zumindest war es so.
Wie ein Tunnel kommen mir die letzten Monate im Rückblick vor.
War dieser Tunnel notwendig um einen inneren Schritt zu machen oder war es nur die Angst sich zu lösen aus dem Zustand? Wie beantwortet man so etwas?
Vieles ist passiert ohne das ich das Gefühl hatte ich bin das, ich bin dabei, ich bin lebendig...
Also STOP (wie es rechtschreib-falsch geschrieben auf den "STOP"-Schildern steht) oder wie es richtiger wäre STOPP!

STOPP mit dem Trott der geschieht. Raus. Zeit nehmen denken. Vorwärts gehen? Vorwärts!

Neu: Also konkret, Urlaubssemester ab sofort. Ab März Beginn Erlebnispädagogik Schulung und Arbeiten mit einem Verein in Dortmund. Ich bin gespannt.

Konstante: Den ein oder anderen Hut werde ich auch noch in der Hand haben.

Idem-Arbeit, Arbeit an mir und der I-Kraft (Identität, Initiative, Idee, Initiation) junger Menschen.
  • Zum Einen geht es weiter mit dem Kulturortprojekt in Witten Freiraum Jugend und Initiative,
  • auf der anderen Seite steht immer mal wieder die Überlegung nach Basel zu gehen im Raum, um dort mehr an IDEM dran zu sein, örtlich, menschlich. Spannend dürfte der Prozess werden um Connectivity und wie sich IDEM da entwickelt menschlich...
Ein wichtiges Projekt ist ein geplantes Projekt- und Orientierungsjahr im Rahmen als Kooperation von Idem und der 12.Klasse an den Wittener Waldorfschulen. Bindeglied inhaltlich ist ein geplantes Workcampprojekt im Ausland (Südafrika) und die jungen Menschen mit ihren Fragen und Impulsen. Im November soll es losgehen, bis dahin dürte klar werden wie sich das hier realisiert und ob schon dieses Jahr.

WAS HEIßT DAS ALLES?

Das heißt, mal wieder mache ich etwas Anderes als davor oder besser: der Rahmen ändert sich durch mich. Nun muss ich auch den Schritt machen und nach der äußerlichen Veränderung, innere Schritte folgen lassen. Sehen wie mich meine Ideen tragen und vorallem in welche Richtung.
Vieles scheint schon wieder sofort passieren zu wollen. Wieder erlebe ich die Gefahr sich in zu vielem zu verteilen. Sovieles ruft! Ich glaube, hoffe ich bin da gelassener geworden, nicht mehr jede Baustelle ist gleich auch meine.
Vielmehr merke ich für mich den Impuls mehr Schwerpunkt und Konzentration auf einige Punkte zu bringen. Es möge gelingen und kraftvolles entstehen.

Genug fürs Erste.
Liebe Grüße
David

28.01.2009

Zwei Links in meine Theaterwelt-Vergangenheit

Beim Stöbern auf der Theater-Panoptikum Seite habe ich zwei Fotos entdeckt. Zwei animierte Rundumblicke der Aufbauten vor der Show auf der Tournee 2007, einmal Duisburg mit der Oper Civil Wars und einmal in Frankreich Il Corso als Openair-Produktion

http://www.theater-panoptikum.de/fileadmin/templates/images/kugelpanorama/Duisburgakzente.mov


http://www.theater-panoptikum.de/fileadmin/templates/images/kugelpanorama/Frankreich2.mov

Übrigens: Theater Panoptikum kommt im Juni nach Essen mit einer neuen Produktion

21.01.2009

E-Petition zum Grundeinkommen

Hier mal ein kurze nicht direkt persönliche Nachricht.

Ich möchte alle bitten sich den folgenden Link anzuschauen und die dort beschriebene E-Petition zu unterstützen.
Es geht um die Einführung des Grundeinkommens, die ich für notwendig und essentiell für eine Weiterentwicklung von Gesellschaft halte. Bei Interesse oder Fragen gebe ich gerne weitere Informationen....

http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/2009/01/das-ist-richtig-was-los-petition-den.html


Läuft bis 10.Februar...
Innerhalb der ersten Tage sind es schon 2000 Leute...

Auch persönlich gibt es hoffentlich bald mal wieder was zu lesen.
Lg David

13.01.2009

Die Vierschrittigkeit vom Denken zum Handeln nach Bernard Schlink

Ein wunderbares Zitat. Welches ich sehr schätze, da wie ich erkannt habe viel Wahres dran ist. Der Vierschritt vom Denken zum Handeln:

"(1)Ich denke, (2)komme zu einem Ergebnis, (3)halte das Ergebnis in einer Entscheidung fest (4)und erfahre, daß das Handeln eine Sache für sich ist." Schlink, Bernhard: Der Vorleser. 1997