22.02.2009

Eine, meine Gegenwartsbetrachtung (meiner Selbst?)

Blogs sind ein komisches Medium. Nicht privat, nicht öffentlich. Ein Dazwischen. Schon ein paar mal habe ich mich gefragt was mag ich im Internet schreiben was nicht. Nun erstmal weg mit diesen Gedanken.
Man kann dieses Medium ja auch als ein Kommunikationsweg sehen. Den man nutzen kann - bewusst.
Genug Geplänkel

Wie ich auch hier schon mal bemerkte habe ich lange nichts geschrieben.
Ein wenig wie im Komma sind viele / einige Monate vergangen. Vieles hat geruht (mein Blog, unterwegs sein). Musste ruhen? Nun, zumindest war es so.
Wie ein Tunnel kommen mir die letzten Monate im Rückblick vor.
War dieser Tunnel notwendig um einen inneren Schritt zu machen oder war es nur die Angst sich zu lösen aus dem Zustand? Wie beantwortet man so etwas?
Vieles ist passiert ohne das ich das Gefühl hatte ich bin das, ich bin dabei, ich bin lebendig...
Also STOP (wie es rechtschreib-falsch geschrieben auf den "STOP"-Schildern steht) oder wie es richtiger wäre STOPP!

STOPP mit dem Trott der geschieht. Raus. Zeit nehmen denken. Vorwärts gehen? Vorwärts!

Neu: Also konkret, Urlaubssemester ab sofort. Ab März Beginn Erlebnispädagogik Schulung und Arbeiten mit einem Verein in Dortmund. Ich bin gespannt.

Konstante: Den ein oder anderen Hut werde ich auch noch in der Hand haben.

Idem-Arbeit, Arbeit an mir und der I-Kraft (Identität, Initiative, Idee, Initiation) junger Menschen.
  • Zum Einen geht es weiter mit dem Kulturortprojekt in Witten Freiraum Jugend und Initiative,
  • auf der anderen Seite steht immer mal wieder die Überlegung nach Basel zu gehen im Raum, um dort mehr an IDEM dran zu sein, örtlich, menschlich. Spannend dürfte der Prozess werden um Connectivity und wie sich IDEM da entwickelt menschlich...
Ein wichtiges Projekt ist ein geplantes Projekt- und Orientierungsjahr im Rahmen als Kooperation von Idem und der 12.Klasse an den Wittener Waldorfschulen. Bindeglied inhaltlich ist ein geplantes Workcampprojekt im Ausland (Südafrika) und die jungen Menschen mit ihren Fragen und Impulsen. Im November soll es losgehen, bis dahin dürte klar werden wie sich das hier realisiert und ob schon dieses Jahr.

WAS HEIßT DAS ALLES?

Das heißt, mal wieder mache ich etwas Anderes als davor oder besser: der Rahmen ändert sich durch mich. Nun muss ich auch den Schritt machen und nach der äußerlichen Veränderung, innere Schritte folgen lassen. Sehen wie mich meine Ideen tragen und vorallem in welche Richtung.
Vieles scheint schon wieder sofort passieren zu wollen. Wieder erlebe ich die Gefahr sich in zu vielem zu verteilen. Sovieles ruft! Ich glaube, hoffe ich bin da gelassener geworden, nicht mehr jede Baustelle ist gleich auch meine.
Vielmehr merke ich für mich den Impuls mehr Schwerpunkt und Konzentration auf einige Punkte zu bringen. Es möge gelingen und kraftvolles entstehen.

Genug fürs Erste.
Liebe Grüße
David